Waltraud Siebler ist verstorben. Nun heißt es für ihre Familie Abschied nehmen, dies aber zu den Bedingungen der Verstorbenen. Diese hatte leicht skurrile Vorstellungen, um den Hinterbliebenen noch „ihre letzten Worte und Wünsche“ mit auf den Weg zu geben. Waltraud kannte sich aus in der Familie – jeder hat ihr vertraut, und so kommen nun alle Geheimnisse mehr oder weniger geplant ans Licht. Vom Klimakleber übers Kiffen zum Outing und zum verstorbenen Opa im Schrank.
Ein gewisser Konsum an Bier und Wein erleichtert die Wahrheiten für kurze Zeit, aber vielleicht findet die Familie so wieder zusammen und einer friedlichen Beisetzung stünde nichts mehr im Weg – wenn nicht die falsche Tote im Sarg läge…
Familie Siebler
Joseph
Sohn der Verstorbenen, ca. 50-60 Jahre (70 Einsätze)
Adelgunde
seine Frau, ca. 40-50 Jahre (104 Einsätze)
Rene Pascal
sein Sohn, ca. 17 Jahre (67 Einsätze)
Marie Luise
seine Tochter, ca. 16 Jahre (73 Einsätze)
Familie Berner
Hannelore
Tochter der Verstorbenen, ca. 40-50 Jahre (89 Einsätze)
Werner
ihr Mann, ca. 50-60 Jahre (68 Einsätze)
Leonard
ihr Sohn, ca. 19 Jahre (71 Einsätze)
Manfred Müller
Bestatter, ca. 25-30 Jahre (6 Einsätze)
Hubertus und Waltraud Siebler
die verstorbenen Eltern von Hannelore und Joseph
Wohnzimmer. Auf der Bühne ein Tisch, sieben Sitzgelegenheiten und vier Bierträger. Zwei Bierträger sind jeweils aufeinandergestapelt und dienen später als Sargablage.
An der Wand hängen zwei Bilder, das eine mit Hubertus und das zweite mit Waltraud Siebler. Abgänge: Mindestens eine Tür zu allen Räumen.
Besetzung:3w 5m Zeit:Gegenwart Spielzeit:ca. 80 Min. Erschienen bei:Wilhelm-Köhler-Verlag, Rauschbergstr. 3a, 81825 München Link zum Verlag:www.wilhelm-koehler-verlag.de E-Mail:office@wilhelm-koehler-verlag.de