Logo von Theater up platt

Och du leve Gott

Originaltitel: Ach du lieber Gott

Komödie von Cornelia Willinger. Ins Plattdeutsche übertragen von Heino Buerhoop

Zum Stück

Beim Sternekoch Andreas Reitmeier tut sich eine riesige Kluft zwischen Berufs- und Privatleben auf: Einerseits wird er von der feinen Gesellschaft gehypt. Andererseits ist er völlig überarbeitet und von seiner Frau Daniela geschieden.

Als auch noch seine Tochter Gloria ins Kloster gehen will, wird es ihm zu viel. Reitmeier verschwindet von der Bildfläche und mietet sich inkognito in dem Frauenkloster ein, in dem seine Gloria das Gelübde ablegen will, was er mit allen Mitteln verhindern möchte. Ein Leben in Armut, Keuschheit und Gehorsam? Ausgeschlossen! Er hat völlig andere Pläne mit ihr!

Im Kloster aber trifft er nicht nur auf die resoluten Schwestern Maria und Nixnutzia, sondern auch auf seine geschiedene Frau – die dort die Klosterküche leitet – und auf ihren neuen Partner, den Metzgermeister Paul Thalhammer. Wer siegt am Ende? Andreas Reitmeier aber ist es gewohnt zu gewinnen. Immer! Und so nimmt er mithilfe seines gewitzten Assistenten Max den Kampf auf. Diesmal gegen den „Lieben Gott“!

Personen

Andreas Reitmeier
Sternekoch, ca. 50-60 Jahre, (303 Einsätze)

Daniela Reitmeier
seine geschiedene Frau, Klosterwirtin, ca. 40-50 Jahre (89 Einsätze)

Schwester Gloria
Novizin, Tochter von Andreas und Daniela, ca. 25-30 Jahre (66 Einsätze)

Schwester Maria
Klosterschwester, ca. 60 Jahre (109 Einsätze)

Schwester Nixnutzia
Klosterschwester, ca. 60-70 Jahre (77 Einsätze)

Max Löffler
Mitarbeiter im Sternelokal von Andreas, ca. 30 Jahre (106 Einsätze)

Paul Thalhammer
Metzgermeister, ca. 50 Jahre (39 Einsätze)

Bühnenbild

Spielort: Das Speisezimmer (Remter) in einem Kloster

Großzügiger, holzgetäfelter, mit sakraler Kunst geschmückter Raum. Alles ein wenig in die Jahre gekommen. An manchen Stellen bröselt der Putz. Der Raum hat die Anmutung einer Bibliothek. Ein großer Tisch, mehrere Stühle beherrschen den Raum. In einer Ecke steht ein großer, alter Kühlschrank. An der Wand hängt unter anderem ein Kruzifix. Auf einer Anrichte steht prominent eine ca. 50 cm hohe Jesusfigur („Salvator Mundi“). Im Hintergrund erkennen wir durch die Fenster die Abteikirche (evtl. im Anschnitt auch ein kleines Brauereigebäude).

Der Raum hat einen direkten Zugang zur nebenan liegenden Klosterwirtschaft (links vorne). Eine weitere Tür (links hinten) führt zu den Privaträumen der Schwestern. Eine Tür (rechts) führt direkt in den Kreuzgang bzw. dann hinaus ins Freie. Sie fungiert als Haupteingang ins Speisesaal.

Leseprobe

Für dieses Stück steht Ihnen eine Leseprobe als PDF-Datei zum Anzeigen bzw. zum Download zur Verfügung.

Bestellinformationen

Besetzung:4w 3m Zeit:Gegenwart Spielzeit:ca. 90 Min. Erschienen bei:Wilhelm-Köhler-Verlag, Rauschbergstr. 3a, 81825 München Link zum Verlag:www.wilhelm-koehler-verlag.de E-Mail:office@wilhelm-koehler-verlag.de