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Mucks, Müüs, Mord

Originaltitel: Mucks, Mäuserl, Mord

Ländlicher Schwank aus dem Bayrischen von Ralph Wallner. Ins Plattdeutsche übertragen von Heino Buerhoop

Zum Stück

Inhaltsangabe für Programmhefte

Rote Gummistiefel! Das war das Auffälligste, das dieser seltsame Gast anhatte, der am Abend zuvor in der Gaststube „De Rote Kreih“ saß. Und niemand fand ihn sympathisch. Weder die neue Kellnerin, der eifrige Schankknecht, der geschäftstüchtige Dorfwirt, noch dessen resolute Schwester. Und nun ist der ominöse Gast verschwunden

Die patente Pfarrersköchin Mucki und die weniger patente Mesnerin Mausi, die im Vorratskeller der Dorfwirtschaft eigentlich nichts zu suchen haben, entdecken unter anderem die Gummistiefel und riechen Mord. Der Detektivinstinkt ist geweckt. Und die Liste der verdächtigen Personen wird noch länger. Aber, pssst, immer mucksmäuschenstill, sonst scheucht man den Mörder auf.

Inhaltsangabe für Theatergruppen

Mucki, Pfarrersköchin und Krimiliebhaberin, und Mausi, die etwas naive aber herzliche Mesnerin und Kleinbäuerin, bedienen sich heimlich seit Wochen stets im Vorratskeller der Dorfwirtschaft. Auf gut Deutsch: Sie klauen. Dabei werden sie immer wieder gestört. Die neue Kellnerin Heidi scherzt im Keller gerne mal mit dem Schankknecht Harri herum.

Der Wirt hat ein Geheimnis, das er siener Schwester und der Köchin Kuni hier eröffnen will. Und auch der Obdachlose, der bucklige Puckel, schleicht dort unten herum.  Da entdecken die beiden schrulligen Diebinnen in der Kühlkammer eine Leiche. Ein Kerl in roten Gummistiefeln, der steif an einem Kleiderbügel baumelt.

Da sie nicht zur Polizei gehen können, ohne sich selbst zu verraten, erwacht in ihnen der Detektivgeist. Alle verhalten sich verdächtig.  Als auch noch die Schwester vom Gummistiefelmännchen auftaucht, wird es immer verworrener.  Eine sehr heitere und abstruse Jagd auf den Mörder beginnt. Der eifrige Schankknecht, der hinterlistige Wirt, die Köchin mit ihren abstrusen Lügengeschichten, die emotionale Kellnerin, der dusselige Puckel und auch die arrogante Ludmilla: Alle könnten schuldig sein.

In einem fulminaten Finale kommt die Lösung des Falles zu Tage. Ob jemand darauf getippt hat?

Personen

Mucki (Agathe) Mucksner
typische Dorfpfarrersköchin, resolut und gewitzt (199 Einsätze)

Resi Mausner „Mausi“
einfache Landfrau und Mesnerin, weniger resolut und weniger gewitzt (202 Einsätze)

Harri: „Fatt“
Schankknecht, schneidig und fesch (139 Einsätze)

Heidi
Kellnerin, selbstbewusst und hübsch (145 Einsätze)

Conni Zapfner
Wirt vom Gasthof „De Rote Kreih“, streng aber herzlich (109 Einsätze)

Kuni Zapfner
seine Schwester und Köchin im Haus, oft grantig, erfindet gerne Geschichten (115 Einsätze)

Pucki
armer Obdachloser, hat einen krummen Rücken und spricht seltsam (57 Eins.)

Milli „Frieda“
„feine“, schicke Frau, hinterhältig und berechnend (85 Eins.)

Bühnenbild

Das Stück spielt im alten Kellerraum der Dorfwirtschaft „De Rote Kreih“. Der dunkle, dreckige Raum dient als Vorratskeller. Es gibt Regale mit Dosen, Tüten und Schachteln, Kartoffeln und Gemüse und so weiter. Aber auch Flaschen, kleine Bierfässer und alte Bierkästen aus Holz stehen herum.

Allerdings wird der Raum auch als Abstellkammer für alles andere benutzt. Von daher sieht man Stühle, Tische, ein ausgestopftes Tier, einen alten Spiegel am Boden, eine alte Wirtshaustafel, des weiteren z.B. Lampen, Besen, Hirschgeweihe und Schützenscheiben u.s.w., lauter Dinge, die in der Wirtschaft oder im Haus nicht mehr gebraucht und ausgeräumt wurden.

An der Decke und an der dunkelgrauen Wand, von der der Putz schon abfällt, gibt es alte Kellerlichter. Man sieht ein kleines, hochangebrachtes Kellerfenster.

Es gibt drei Auf- und Abgänge. Zum einen gibt es einen Hauptauftritt aus dem Haus und der Wirtschaft. Dies kann eine Tür oder idealerweise ein offener Eingang sein, in dem ein paar Stufen nach oben zu sehen sind.

Eine Tür führt in einen Raum mit Aufschrift „Köhlkamer“ o.ä., diese Tür muss gut vom Publikum zu sehen sein. Auch wenn die Tür geöffnet wird, sieht man gut in den Nebenraum. Dort hängen evtl. Schinken und Würste.

Eine weitere Tür führt hinaus in den Hinterhof. Auch hier könnte man evtl. draußen eine Treppe erkennen, die nach oben zum Hof führt, wenn es der Bühnenbau zulässt. Ein einfacher Abgang ist natürlich ebenso denkbar.

Leseprobe

Für dieses Stück steht Ihnen eine Leseprobe als PDF-Datei zum Anzeigen bzw. zum Download zur Verfügung.

Bestellinformationen

Besetzung:5w 3m Zeit:Unbestimmt, weit vor Handy und Laptop, aber nach 1955 Spielzeit:ca. 100 Min. Erschienen bei:Wilhelm-Köhler-Verlag, Rauschbergstr. 3a, 81825 München Link zum Verlag:www.wilhelm-koehler-verlag.de E-Mail:office@wilhelm-koehler-verlag.de