Christine Klapp hat von ihrem verstorbenen Vater ein Landhotel geerbt. Doch damit hat sie keinen sonderlichen Erfolg, die Gäste bleiben aus. Der Hausdiener Hannes, langjähriger Angestellter im Hotel und väterlicher Freund von Christine, hat eine Idee. Er rät Christine, dem Trend der Zeit zu folgen und aus dem Gasthaus ein Sporthotel zu machen.
Es wird ein Sportlehrer und Fitnesstrainer engagiert, der die Gäste fortan zur Körperertüchtigung zu animieren hat. Die Kost wird auf gesunde Ernährung umgestellt. Vom Nachbarhotel, das sich bereits länger auf den Trend eingestellt hat, werden plötzlich wegen Überbuchung die ersten Gäste ins neue Sporthotel geschickt.
Zwei ältliche Freundinnen, die sofort dem Hausdiener nachstellen, sind noch harmlose Gäste. Der Berliner Schrotthändler Max Holle bringt da schon mehr Unordnung ins Hotel.
Neben seiner Frau bringt er auch noch unerkannt seine Geliebte mit in den Fitnessurlaub. Er hofft, dass dies unentdeckt bleibt, doch da irrt er gewaltig; denn zum einen zeigt die Geliebte auch Interesse am Sportlehrer und besonders an dessen Massage, zum anderen hat Hannes ihn ganz schnell durchschaut.
Frank, der Sportlehrer, verguckt sich in die Wirtin. Hannes hat beide Hände voll zu tun, um alles in die richtigen Bahnen zu lenken. Nach vielen Verwicklungen ist es dann soweit.
Hannes
bereits älter; Hausdiener
Christine
junge Frau, Hotelbesitzerin
Henner
Freund von Hannes
Max Holle
Schrotthändler aus Berlin
Charlotte
seine Frau
Eva Patzke
attraktive junge Dame, Holles Freundin
Berta Niedlich
Mittelalter, Gast
Frieda Drollig
Bertas Freundin, ähnliches Alter
Frank Snieder
Sportlehrer
Die Rolle von Max Holle wirkt besonders lustig durch den Berliner Dialekt. In Gegenden, in denen das nicht spielbar ist, könnte evtl. ein anderer Dialekt oder Umgangssprache eingesetzt werden. Die Entscheidung bleibt der Spielleitung überlassen.
Das Bild zeigt einen Biergarten vor dem Fitnesshotel. Links ist die Fassade des Hauses mit Tür und einem Fenster. Die Fassade kann an der Rückwand herumgezogen werden, so dass eine Art Innenhof entsteht.
Den Rest der Rückwand und der linken Seite bilden ein Zaun, eine Mauer oder evtl. eine Bepflanzung (Hecke). In der Ferne kann an der Rückwand die freie Landschaft zu sehen sein.
Ein Baum in der Bühnenmitte wäre schön, aber nicht unbedingt erforderlich. Die Auftritte erfolgen von links aus dem Haus, von rechts durch ein Gartentor oder einfach aus den Kulissen.
Rechts im Hintergrund steht eine Bank. Im Mittelgrund zwei kleine Tische mit je drei Stühlen.
Besetzung:5w 4m Zeit:Gegenwart Spielzeit:ca. 90 Min. Erschienen bei:Reinehr-Verlag, In den Gänsäckern 9, 64367 Mühltal Link zm Verlag:www.reinehr-verlag.de E-Mail:info@reinehr-verlag.de