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Pension Pleitegeier

Originaltitel: Pension Pleitegeier

Komödie von Andreas Keßner. Ins Plattdeutsche übertragen von Heino Buerhoop

Zum Stück

Herbert Plattfinger ist zufrieden, die von ihm gepachtete Pension Goldadler läuft hervorragend. Und zwar so gut, dass er Urlaubsgäste an die Pension Winkelmann vermittelt und sich somit einen kleinen Nebenverdienst aufgebaut hat.

Natürlich wollen die Gäste auch versorgt werden, und da kann es schon einmal passieren, dass bei so viel Stress etwas vergessen wird. In diesem Fall ist es die Verlängerung des Pachtvertrages. Der Besitzer der Pension, Korbinian Stuvendaal, nutzt dieses Versäumnis, um die Pension zu verkaufen. Und es gibt auch schon einen Interessenten, mit dem Korbinian am nächsten Tag die Pension aufsuchen wird.

Herbert ist entsetzt, schließlich steht seine Existenz auf dem Spiel, dazu seine Wahnung in der Pension. In seiner Verzweiflung sieht Herbert nur eine Möglichkeit: Die Pension für den Kaufinteressenten so unattraktiv wie möglich zu gestalten. So tauft er nicht nur die Pension Goldadler in Pension Pleitegeier um, sondern sorgt auch dafür, dass die Pension optisch dem neuen Namen alle Ehre macht.

Die Gäste werden in die Pension Winkelmann umquartiert. Bis auf die Eheleute Schattschneider, das frisch vermählte Pärchen Britta und Friedhelm Aschauer, welches sich ständig in die Haare bekommt und der Geschäftsfrau Una Settlich, die auf nymphomaner Weise Herbert und dem „Mädchen für alles“, Fritz Sündemaier, das Leben schwer macht.

Leider aber waren Herberts Mühen umsonst. Die Pension wechselt den Besitzer. Doch wie bei vielen Dingen im Leben… Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Personen

Lisa
Hausmädchen in der Pension, dementsprechend gekleidet, kaut  ständig einen Kaugummi, ca. 25-30 Jahre (135 Einsätze)

Herbert Plattfinger
Pächter der Pension, trägt einen dunklen Anzug mit Fliege, ein weißes Hemd und eine Weste, ca. 40-50 Jahre (359 Einsätze)

Fritz Sündemaier
Page und „Mädchen für Alles“ in der Pension, tritt in unterschiedlichen Bekleidungen auf, wie einen dunklen Anzug (Pagenanzug), Kellnerjacke, Blaumann, Gartenanzug, um 70 Jahre (110 Einsätze)

Una Settlich
Gast in der Pension, ca. 30-40 Jahre (65 Einsätze)

Britta Aschauer
frisch verheiratet, ca. 30 Jahre (95 Einsätze)

Friedhelm Aschauer
Ehemann von Britta, ca. 30 Jahre (80 Einsätze)

Korbinian Stuvendaal
Inhaber der Pension, ca. 70 Jahre (75 Einsätze)

Bühnenbild

Das Stück spielt im Foyer der Pension Goldadler. Links, vorn, der Eingang zur Pension. Dahinter, an der schmalen Wandseite, die Rezeption mit Tresen, hinter den man nur von der Zuschauerseite gelangt. Dahinter, geradezu, ein offener Durchgang, der zu einem kleinen Büro führt.

An der linken Wandseite, im Bereich des Empfangs, befindet sich ein Schlüsselbrett, an dem wenige Schlüssel hängen. Auf dem Tresen stehen ein Telefon mit Schnur, eine Empfangsklingel, ein Computermonitor und die Skulptur eines goldenen Adlers (alternativ kann die Skulptur auch auf einer Säule an einer Wand stehen oder ein großes Bild eines goldenen Adlers an der Wand hängen).

Geradezu eine Tür, die zum Speiseraum, der Küche und zu weiteren Räumen führt. In der rechten Wand eine weitere Tür, die zu einem Flur führt, von dem man ins Treppenhaus und zum Fahrstuhl gelangt und sich die Gästezimmer sowie der Weg zum Wellnessbereich befinden. Die Türen sollten entsprechend gekennzeichnet sein.

Rechts, mittig steht eine kleine gepolsterte Sitzgruppe, bestehend aus drei Sesseln und einem Couchtisch. Auf dem Tisch liegen Illustrierte und eine Tageszeitung. An einer Wand sollte sich ein Regal mit Prospekten für Ausflugsziele befinden.

Leseprobe

Für dieses Stück steht Ihnen eine Leseprobe als PDF-Datei zum Anzeigen bzw. zum Download zur Verfügung.

Bestellinformationen

Besetzung:3w 4m Zeit:Gegenwart Spielzeit:ca. 100 Min. Erschienen bei:Wilhelm-Köhler-Verlag, Rauschbergstr. 3a, 81825 München Link zum Verlag:www.wilhelm-koehler-verlag.de E-Mail:office@wilhelm-koehler-verlag.de