Ohne den weithin bekannten Pfannkuchen und die einladende Scheune, die von der Dorfjugend regelmäßig heimlich „zweckentfremdet“ aufgesucht wird, wäre das etwas abseits auf einer Anhöhe liegende „Familienidyll“ der Schwestern Brunhilde und Johanna nicht so leicht zu ertragen.
Die Schwestern, beide in der Jugend schwer von der Männerwelt enttäuscht, sind sich nur in einem Punkt einig: Sitte und Moral müssen verteidigt werden. Johanna weigert sich sogar strikt, einen Mann in ihrem Haus übernachten zu lassen.
An einem schönen Sommertag bricht nun dieses Idyll der beiden endgültig zusammen. Der Herzensbrecher von damals taucht plötzlich wieder auf und bringt die verdrängten Gefühle der Schwestern zum Kochen. Gott sei dank geht bei den „Heuuntermietern“ heute auch alles schief, so dass die zwei alle Hände voll zu tun haben, deren Verwechslungen und Eifersuchtsszenen wieder in den Griff zu bekommen.
Munter mischt dann noch ein Urlauber aus der Stadt mit, der mit allen Mitteln verhindern will, dass man seine Frau zu ihm bringt. Natürlich gelingt ihm dies nur bedingt, und so kommt auch er in entsprechend weibliche Schwierigkeiten.
Trotzdem bleibt den Schwestern nicht erspart, dass ihnen beiden von ein und demselben Mann der Glaube an die männliche Zukunft genommen wurde. Als sie sich verbittert einigen, nie wieder ein Wort miteinander zu reden, (was vielleicht bei dem normalen Umgangston der beiden nicht die schlechteste Idee wäre) kommt unerwartet Hilfe und bringt sie zur Vernunft, zumindest fast...
Brunhilde (Bruni)
Bäuerin; ca. 60 – 65 J.
Johanna (Hanni)
Bäuerin; ca. 60 – 65 J.
Ludwig
alter Freund der beiden; ca. Mitte 60
Lotte
Johannas Nichte
Bernd
ihr Freund; Sanitäter beim Rettungsdienst
Lorenz
Bernds Freund
Christa
Gast; ca. 25 – 35 J.
Rainer
ihr Freund; ca. 25 – 35 J.
Nele
junges Mädchen / Frau
Peter
Neles Freund, etwas naiv, keinesfalls blöd
Jochen
Urlauber
Gunda
dessen Frau
Freies Gelände eines nur noch als Nebenerwerb betriebenen Bauernhofes. Im Haus links „regiert“ Brunhilde, rechts Johanna.
Hinten befindet sich die Scheune, dahinter freies Gelände; es muss der Einblick entstehen, von dort sei ein Blick in die Tiefe möglich.
Besetzung:6w 6m Zeit:Gegenwart Spielzeit:ca. 120 Min. Erschienen bei:Wilhelm-Köhler-Verlag, Ungererstraße 35, 80805 München E-Mail:office@wilhelm-koehler-verlag.de