Herbert Fromm, Bestattungsunternehmer im besten Alter, ist mitsamt seiner Heimsauna bei einem tragischen Unfall zu Asche verkohlt. Ehefrau, Bruder und Sohn wahren die Form, sind mehr oder weniger tief erschüttert und wollen jetzt die Beerdigung möglichst schnell hinter sich bringen.
Scheinbar sind alle Formalitäten geklärt, der junge, noch unerfahrene Pastor Feldmann erscheint, um das ihm völlig unbekannte Schaf würdevoll zu verabschieden. Völlig überraschend taucht aber die fast vergessene Schwester des Verstorbenen, die schon in jungen Jahren nach Australien auswanderte, im Kreise der Familie Fromm wieder auf!
Connie ist mittlerweile Gerichtsmedizinerin in Sydney und stellt jede Menge unliebsamer Fragen! Sie sammelt, ungewollt unterstützt von Pastor Feldmann, nun Stück für Stück Informationen zu den genauen Todesumständen, dem familiären Umfeld und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.
Während ein heftiger Sturm aufzieht, der die Beerdigung noch vereiteln könnte, trudeln zwei weitere Überraschungsgäste ein, die Connies Ermittlungen schließlich ein ganzes Stück voran bringen …
Cornelia Clark (227)
45, genannt „Connie“, die Schwester aus Sydney, Australien, Gerichtsmedizinerin, praktisch und alles andere als schick gekleidet: Glockenrock, Polo-Shirt, Sneakers und Söckchen
Heinz Fromm (162)
50, Bruder und Kompagnon des Verstorbenen, Hildes heimlicher Liebhaber, wirkt unscheinbar und bieder
Hilde Fromm (131)
49, die Witwe, ehemals Krankenschwester, jetzt im Büro des Familienunternehmens tätig, Typ adrette Vorstadthausfrau, Seidenbluse und Perlenkette
Pastor Feldmann (122)
30, tritt seine erste Stelle an, noch etwas unsicher
Thomas -Tommy- Fromm (69)
28, Sohn, studiert Medizin und kein Ende in Sicht
Marlies Ehrlich (51)
28, die uneheliche Tochter, führt das Konkurrenzunternehmen „Ehrlich Bestattungen“
Claude Dubois (72)
25, der französische Geliebte aus Paris, elegant gekleidet, spricht mit französischem Akzent
Das Wohnzimmer der Familie Fromm. Sofa, 2 Sessel, Couchtisch, Lampe, Blumengebinde und Sträuße, dem traurigen Anlass angemessen (vorzugsweise Plastik / Papier), geradeaus wird das Zimmer von einer doppelten Schiebetür begrenzt, die das Wohnzimmer vom Bestattungsinstitut trennt.
Die Tür sollte sich zumindest ein Stück aufschieben lassen, um einen kleinen Einblick, in den Angebotsraum des „Beerdigungsinstituts Waldfrieden“ zu gestatten, wo Regale mit Urnen und weitere Blumengebinde stehen. Auch kann sie als Auf- und Abgang genutzt werden.
Nach rechts ein Abgang zur Küche und zum Rest des Hauses. Links im Wohnzimmer eine Terrassentür zum Garten, auch als Auf- und Abgang zu nutzen. Die Türen können natürlich gemalt sein, müssen aber ihre Funktion (auf / zu) erfüllen.
Besetzung:3w 4m Zeit:Gegenwart Spielzeit:ca. 100 Minuten Erschienen bei:Plausus Theaterverlag, Kasernenstr. 56, 53111 Bonn Link zum Verlag:www.plausus.de E-Mail:info@plausus.de