Doris nimmt das Leben von der leichten Seite, träumt von Filmruhm – und redet ohne Punkt und Komma. Felix ist Angestellter einer Buchhandlung und Möchtegerndichter mit dem Hang zu unverständlichen Sätzen, dazu noch verklemmt und umständlich. Zwei Menschen also, die absolut nichts miteinander zu tun haben.
Bis Felix Doris beim Hausverwalter anschwärzt, der sie daraufhin auf die Straße setzt – und prompt steht sie bei Felix auf der Matte und fordert voller Wut den Denunzianten zur Rechenschaft. Was folgt, ist – neben einem pointierten und schnellen Dialog – auch die Entwicklung zweier Menschen bis zur Wahrheit und Ehrlichkeit.
Felix Schermann
Doris Wynkowski
Felix' Wohnung, dritte Etage. Durch ein großes Fenster ist die Sehenswürdigkeit einer Großstadt zu erkennen. Es ist das Zimmer eines Intellektuellen. Gleichgültig und kühl, beinahe spartanisch möbliert.
Ein Kamin, eine Einbau-Schranktür und Türen, rechts zum Schlaf- und zum Badezimmer, links zum Eingang. Eine Reiseschreibmaschine auf einem kleinen Tisch am Fenster. Bücher in Regalen, alles von einer peinlichen Ordnung, die den Raum sauber und sympathisch erscheinen lässt. Die Möbel stehen wie Zinnsoldaten ausgerichtet und vermitteln eine kühle, aber nicht unangenehme Atmosphäre.
Besetzung:1w 1m Zeit:Gegenwart Erschienen bei:Vertriebsstelle und Verlag, Buchweizenkoppel 19, 22844 Norderstedt Link zum Verlag:www.vvb.de E-Mail:info@vvb.de