Übelkeit, Kopfzerbrechen, Unwohlsein, Schwächeanfälle – seit die junge, attraktive Barbara mit dem charmanten und gut aussehenden Landarzt Dr. Richard Fürcht verheiratet ist, wird sie immer wieder von Krankheitsattacken heimgesucht.
Obwohl Barbara zahlreiche Untersuchungen über sich hat ergehen lassen, kann niemand die Ursache feststellen. Verschlechtert sich jedoch ihr Gesundheitszustand immer dann, wenn Richard viel unterwegs ist oder sich wieder einmal mit seiner alten und attraktiven Freundin Julia getroffen hat.
Als dann noch ein Fremder, Erik Dunker, bei Fürcht erscheint und behauptet, Richards Ehefrau zu kennen, verschlimmert sich ihr Befinden wieder maßlos. Fühlt sich Barbara etwa einfach nur vernachlässigt oder will jemand sie einfach elegant aus dem Weg räumen, um an ihre hohe Lebensversicherung zu gelangen oder um Richard endlich ganz für sich zu haben?
Mehr als nur eine Wendung halten Protagonisten und Publikum in Spannung!
Barbara Fürcht (30)
Dr. Richard Fürcht
Barbaras Ehemann ( 45)
Dörte Hansen (45)
Marie Hääck (60)
Alfred Hääck
Maries Ehemann (Mitte 60)
Erik Dunker
Computerverkäufer (35)
Julia Moor
Richards Ex-Freundin (ca. 45)
Ein Wohnraum im Haus des Arztes Dr. Fürcht in
AKT 1
1. Szene Freitagnachmittag
2. Szene Samstag, früher Abend
AKT 2
1. Szene am folgenden Mittwoch, früher Nachmittag
2. Szene am folgenden Freitagmorgen
Wir sehen ein gut proportioniertes, nicht modern, aber mit Geschmack eingerichtetes großes Zimmer in einem Haus aus der viktorianischen Zeit. Hinten rechts blickt man durch hohe Flügelfenster auf eine mit Blumenkübeln geschmückte Veranda und in den weiteren Garten mit altem Baumbestand und blühenden Sträuchern.
Zu beiden Seiten der Fenster hängen schwere, fein drapierte Gardinen. Links davon steht ein mittelgroßes, mit hart gebundenen Büchern verschiedenen Alters auf zwei Ebenen eng bestücktes offenes Bord, rechts vom Fenster eine bewegliche Hausbar mit diversen Getränken und entsprechenden Gläsern.
Ein halbrunder Tisch mit Stühlen steht links vorn, darauf eine attraktive Lampe, hinten links ein kleiner Schreibtisch, darin oder darauf Papier, Umschläge, Schreibwerkzeug usw., sowie einige gerahmte Fotografien. Dazwischen in der linken Wand befindet sich die Zimmertür, dem einzigen Zugang vom und zum Hausflur und den anderen Räumen. Sie öffnet sich nach innen zum Schreibtisch hin.
In die Rückwand ist unten ein Kamin eingelassen, mit einem großen Spiegel darüber. Davor steht ein behaglicher, tiefer Sessel, der sich auf einer Achse drehen lässt. In der Nähe ist eine Stereo-Anlage mit Lautsprechern angebracht, mit sowohl einer Anzahl alter Schallplatten als auch einer Reihe moderner CDs.
Im Raum vor den Flügelfenstern steht, nach vorn zeigend und etwas zum Kamin geschwenkt, ein kleines Sofa, dazu ein passender Sessel und ein entsprechender Tisch. Auf dem Sofa liegen Kissen. Der Boden ist mit dicken Teppichen bedeckt. An den stilvoll, dunkel tapezierten Wänden hängen Bilder verschiedener Maler, und auf Ständern und Regalen sind Vasen, Kunstgegenstände, Reiseandenken etc. liebevoll im Raum verteilt. Ein Fernseher im Hintergrund vervollständigt den ersten Eindruck, dass sich ein Arzt-Ehepaar in diesem Wohnzimmer wohlfühlen sollte. Wenn … nicht gerade Hausputz ansteht.
Besetzung:4w 3m Zeit:Gegenwart Erschienen bei:Vertriebsstelle und Verlag, Buchweizenkoppel 19, 22844 Norderstedt Online bestellen:www.vvb.de E-Mail:info@vvb.de