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De Hexer

Originaltitel: Der Hexer

Kriminalkomödie nach Edgar Wallace. Neufassung von Hartmut Uhlemann. Ins Plattdeutsche übertragen von Heino Buerhoop

Zum Stück

Der totgeglaubte Henry Miller, besser bekannt als der Hexer, soll sich wieder in Hamburg aufhalten: Der für sein Verwandlungsvermögen bekannte und meist gesuchte Verbrecher. Ebenso ist seine schöne und charmante Frau, Carina Miller, wieder in der Stadt gesehen worden. – Und wo sie ist, da ist auch er! Da sind sich die Ermittler absolut sicher.

Sie versuchen, den Rechtsanwalt Wilhelm Martens, der mit seiner nicht ganz „sauberen“ Weste wahrscheinlich dessen nächstes Opfer werden soll, zu warnen und zu schützen – um bei der Gelegenheit natürlich den Hexer fangen zu können.

Es werden die -scheinbar- besten Mitarbeiter mit diesem Fall beauftragt: Zum einen der korrekte Oberkommissar Wempe. Ihm zur Seite gestellt wurde der ewig mürrische Oberkommissar Derring, extra für diesen Fall aus Amerika zurückgepfiffen. Dieser ist nicht gerade erfreut darüber, Wempe als Vorgesetzten zu haben.

Ebenso steht der erfahrene Polizeiarzt Dr. Lohmann zur Verfügung. Die Medizin und vor allem die Psychologie sind sein Metier, und er ist ein Fuchs, wenn es gilt, verstockte Personen zu verhören. Dazu zwei Strafgefangene, ein vorwitziger Langfinger und ein aufbrausender Dieb und Träumer. Während der gesamten Zeit stellt sich die Frage, welcher der Herren alle glauben lässt, er wäre der, der er vorgibt zu sein, es aber gar nicht ist! – Noch Fragen?!

Ein sehr spannender und zugleich äußerst humorvoller Krimi à la Edgar Wallace, der mit seinen hervorragend gezeichneten Typen und seinem geheimnisvollen Beziehungsgeflecht den Schauspielern eine wunderbare Vorlage für eine interessante Theaterarbeit und dem Publikum einen prickelnden und amüsanten Abend bietet.

Personen

Carina Miller
Frau des Hexers

Alfred Wempe
Oberkommissar

Derring
Oberkommissar

Andreas Hansen
entlassener Strafgefangener

Wilhelm Martens
Rechtsanwalt

Dr. Anton Lohmann
Polizeiarzt

Hans Lindner
entlassener Strafgefangener

Bühnenbild

I. und III. Akt Wempes Büro

Polizeikommissariat Hamburg-Altona. Ein kleines Zimmer in der ersten Etage. Hinten mittig eine kleine Zimmernische mit Garderobe an der Wand und eine Tür links zum Hausflur.

Im Zimmer, links der Nische, ein Regal mit Akten, einem Tablett mit Gläsern, Wasserkaraffe, Kaffeebechern und Zucker. Ein Aschenbecher, ein Buch.

An der Wand ein großer Stadtplan von Hamburg. Rechts der Nische der Schreibtisch, quer zur Wand, mit Aktenkorb, Telefon, einem Schreibtischstuhl dahinter und einem Stuhl davor.

An der Wand ein Bild von der Kanzlerin, eine Lampe mit Schwenkarm und eine Klemmleiste mit Zetteln. In der rechten Wand ein Fenster mit Jalousie, in der linken Wand eine weitere Tür zu einem Flur und der Verbindung zu den Zellen.

II. und IV. Akt Martens’ Salon, Herrenzimmer.

Hinten Mitte eine Doppelflügeltür, angelehnt. Rechts davon eine kleine Tapetentür zu einer kleinen Kammer, daneben, über Eck, ein eingebautes Bücherbord.

Links vor der Doppelflügeltür ein kleines Telefontischchen mit einer abschließbaren Schublade. Darüber an der Wand eine Gegensprechanlage mit mehreren Knöpfen. Links daneben, ebenfalls über Eck in einer Nische, ein Klavier mit einer gepolsterten Bank davor.

An der linken Wand weiter in Richtung Rampe ein kleiner Tisch mit Leuchter, eine Tür zu den Wirtschaftsräumen, dann ein Fenster mit schweren Vorhängen, immer zugezogen. Auf der rechten Seite gegenüber ebenfalls ein Fenster mit zugezogenen Vorhängen.

Außerdem ein Kamin. Davor zwei Sessel mit einem Beistelltisch – Unterplatte mit drei Whiskeygläsern und –Karaffe, oben ein Aschenbecher. An den Wänden Frauenaktbilder.

Leseprobe

Für dieses Stück steht Ihnen eine Leseprobe als PDF-Datei zum Anzeigen bzw. zum Download zur Verfügung.

Bestellinformationen

Besetzung:5w 4m Zeit:Gegenwart Spielzeit:ca. 100 Min. Erschienen bei:Karl Mahnke Theaterverlag GmbH, Hardenbergstraße 6, 10623 Berlin Online bestellen:www.mahnke-verlag.de E-Mail:info@mahnke-verlag.de