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Florian to'r Ehr

Originaltitel: Florian zur Ehr

Feuerwehrschwank von Katharina Daffner. Ins Plattdeutsche übertragen von Heino Buerhoop

Zum Stück

Das kleine Dörfchen Floriansbarg steht Kopf, denn seine Feuerwehr soll mit der des Nachbarorts Dannendörp zusammengelegt werden.Gerade ein Dorf, das vor vielen Jahren fast vollständig abgebrannt ist, trifft diese Entscheidung hart. Trotz aller Gegenwehr der Dorfbewohner lassen Landrat und Bürgermeister nicht mit sich reden. Daraufhin quittieren alle ihren Dienst bei der Feuerwehr, nur eine kleine Mannschaft bleibt übrig, in die dazu noch kurzfristig drei Frauen aufgenommen werden. Der alte Nepomuk beschließt daraufhin, seine Kontakte zum heiligen Florian wieder aufzunehmen. Er setzt sich mit einer Figur des Schutzpatrons auf die Parkbank vor dem Feuerwehrhaus und hofft, dass der Heilige kommt, um die Freiwillige Feuerwehr Floriansbarg zu retten.

Personen und Einsätze

Erika
Wirtin des Spritzenhauses, um die 30 J, durchsetzungsfähig, bestaussehend (155)

Hilde
Bedienung und beste Freundin der Wirtin, um die 30, Tochter des Bürgermeisters, sehr sittsam, Männern gegenüber sehr abgeneigt (68)

Thomas
jüngerer Bruder zu Hilde, Frauenheld, 2. Feuerwehrkommandant, ca. 30 J. (99)

Vera
jüngstes Mitglied der Feuerwehr, ca. 17 J., frech, engagiert und wissbegierig (71)

Franz
stattlicher Bürgermeister, 50 – 60 J., (75)

Ursel
Sekretärin des Bürgermeisters, 50 – 60 J., spricht etwas gekünstelt, immer bestens gekleidet, etwas dümmlich (43)

Moritz
1. Feuerwehrkommandant, bester Freund von Thomas, ca. 30 J. (142)

Philipp Klick
Landrat, 50 – 60 J., stets dem weiblichen Geschlecht schmeichelnd, stets gut gelaunt, immer mit Fotoapparat unterwegs (54)

Nepomuk
Dorfältester, ein Schlitzohr, gibt gerne Ratschläge, hinkt wegen eines kaputten Fußes, ca. 70 – 80 J. (156)

Hl. Florian
ein Heiliger, der Sehnsucht hat nach Menschen, meist hochmütig, stolz und belehrend, zeitweise aber auch gesellig, ca. 25 – 40 J. (57)

Statisten möglich im Prolog

Bühnenbild

Das Stück spielt im Herbst auf dem Dorfplatz von Floriansbarg. Zeitlich ist es flexibel ab Ende der 1940er Jahre bis hin in die Gegenwart zu verorten. Das Wirtshaus „Spritzenkroog“ steht links, nebenan befindet sich rückwärtig das Feuerwehrhaus. Vom Feuerwehrhaus sieht man nur die Eingangstür, die großen Tore zur Ausfahrt sind nämlich hinter dem Haus und damit nicht ersichtlich.

Einem typischen Feuerwehrhaus entsprechend ist die Hauswand mit dem Schriftzug „Freiwillige Feuerwehr Floriansbarg“ versehen, sowie mit dem Bildnis des Heiligen Florian. Seitlich rechts befindet sich das Rathaus. Die Bühne kann von rechts und links betreten werden, außerdem befinden sich Abgänge an den jeweiligen Eingängen der Gebäude (Wirtshaus, Feuerwehrhaus, Rathaus). Vor dem Wirtshaus sind Tische und Stühle aufgebaut, zudem gibt es eine öffentliche Parkbank direkt vor dem Feuerwehrhaus, sowie einen Hydranten. Hier kann entweder ein richtiger Hydrant stehen oder ein nicht sichtbarer Unterflurhydrant vorhanden sein. Alternativ können die Gebäude Rathaus und Feuerwehrhaus auch getauscht werden.

Leseprobe

Für dieses Stück steht Ihnen eine Leseprobe als PDF-Datei zum Anzeigen bzw. zum Download zur Verfügung.

Bestellinformationen

Besetzung:4w 6m Zeit:Unbestimmt - als man noch glaubte, im Wald hausen Räuber Spielzeit:ca. 100 Min. Erschienen bei:Wilhelm-Köhler-Verlag, Rauschbergstr. 3a, 81825 München Link zum Verlag:www.wilhelm-koehler-verlag.de E-Mail:office@wilhelm-koehler-verlag.de